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DIE STIMME VON MARILYN
MONROE |
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Christin Marquitan leiht ihre Stimme, neben der deutschen
Stimme von Marilyn Monroe, auch einigen unserer wichtigsten Sprachportale.
Sie kann den Charakter und die Persönlichkeit einer Sprachapplikation –
die sogenannte Persona – je nach Anforderung unserer Kunden variieren.
Wir produzieren im Rahmen wichtiger Projekte Sprachaufnahmen für die
Gestaltung qualitativ sehr hochwertiger Sprachdialogsysteme. Einige
Beispiele hierfür sind Sprachportale im Bereich Digital TV,
Telekommunikation oder Telefonauskunft. Durch die "Pre-recorded Prompts"
kann eine sehr hohe Güte der Systeme erreicht werden, was wiederum wichtig
für die bestmögliche Benutzerakzeptanz ist.
Das Gespräch mit Frau Marquitan führten Daniela Sauter, Leiterin Marketing
bei EXCELSIS sowie Jonathan Buttman, Audio Engineer in unserem dynamic
audio Tonstudio in Berlin. |
INTERVIEW MIT CHRISTIN MARQUITAN
Daniela Sauter [EXCELSIS]: Frau Marquitan, Sie sind seit langem als Voice Talent und professionelle
Sprecherin für unsere Sprachproduktionen bei uns engagiert. Was fasziniert Sie an dieser Arbeit?
Christin Marquitan: Ja, ich stelle jetzt mittlerweile seit
mehreren Jahren immer wieder meine Stimme für die Produktion unterschiedlicher
EXCELSIS Sprachsoftware zur Verfügung. Durch die Professionalität des Teams im
EXCELSIS Tonstudio und das professionelle Equipment macht das Arbeiten hier
einfach sehr viel Spaß. Außerdem sind die Top-Kunden von EXCELSIS für mich
wichtig und die Atmosphäre gefällt mir hier einfach sehr gut.
Jonathan Buttmann:
Wir sind natürlich sehr stolz, dass wir mit
so einer bekannten Stimme wie der Ihren arbeiten können. Derzeit produzieren wir
ja eine ganze Reihe von Aufnahmen für Sprachapplikationen die im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft
zum Einsatz kommen werden. Wie ist das, wenn die eigene Stimme
an so prominenter Stelle in einem Sprachcomputer eingesetzt wird?
Christin Marquitan: Natürlich bin ich es gewohnt, meine Stimme in unterschiedlicher
Form und unterschiedlichen Medien zu präsentieren. Allerdings
ist die Interaktivität bei einem Sprachcomputer sicher etwas ganz besonderes.
Man spricht quasi mit einer künstlichen Person, welche die gleiche Stimme hat
wie man selbst. Der Eindruck den man dabei gewinnt hängt aber auch von der
Persona ab, die ich mit meiner Stimme und deren Tonality usw. bilde. Je nach
Ausprägung kann ich, weil ich eine entsprechende Ausbildung habe, ein
sehr weites Spektrum an Personas abdecken.
Daniela Sauter: Die neuesten Produkte im Bereich TTS, d.h.
im Bereich der synthetischen Erzeugung von Sprache versprechen eine erhebliche
Kostenreduktion, weil sie solche Studioaufnahmen substituieren wollen. Macht
Ihnen das Sorge?
Christin Marquitan: Die heute verfügbare Technik ist sicher
sehr, sehr interessant für viele Anwendungsbereiche. Ich weiß aber, dass die
Kunden von EXCELSIS in unternehmenskritischen Anwendungen keine Kompromisse in
Sachen Qualität eingehen. Ich gehe deshalb davon aus, dass diese Technik auch
noch in einigen Jahren ihre Daseinsberechtigung haben wird.
Jonathan Buttmann:
Das sehen wir genauso und die Investitionen in unser Tonstudio sind entsprechend
bedeutend. TTS bietet einfach nicht die Vielfalt und Natürlichkeit einer
menschlichen Stimme. Wir legen Wert darauf, dass die durch die Sprachfiles
transportierte Stimmung optimal auf das Produkt und den
Wunschkommunikations-
partner der Zielgruppe abgestimmt ist. Schließlich sind die
Audioinhalte von Sprachsystemen ja das, womit der Kunde beim Anruf in direktem
Kontakt steht. Nicht zu vergessen ist auch die mit den Sprachaufnahmen eng
zusammenhängende Produktion von Hintergrundgeräuschen, Atmosphären, Jingles und
so weiter. Dies alles sind wichtige Elemente für
ein
schlüssiges Gesamtsystem, in dem sich der Anrufer angesprochen und gut
aufgehoben fühlt.
Daniela Sauter: Vielen Dank für das Gespräch.
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